Unsere Methoden
Bei unserer Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren und Gruppen setzen wir eine breite Palette an Methoden ein, mit denen wir uns in den letzten Jahren vertieft auseinandergesetzt haben. Diese Vielfalt ermöglicht uns, unsere Klientinnen und Klienten spezifisch zu unterstützen –
und sie macht unsere Arbeit farbenfroh und abwechslungsreich.

Tanz- und Bewegungstherapie
Tanz- und Bewegungstherapie ist eine ganzheitliche Therapieform, die Körper, Psyche und Geist verbindet. Als bewegte Form der Kunsttherapie nutzt sie den nonverbalen Ausdruck, um innerpsychische Konflikte und Prozesse bewusst zu machen und somatische Beschwerden zu lindern. Viele Menschen finden über diesen Ansatz einen Zugang zu ihrem Innenleben; es gelingt ihnen besser, ihr Befinden zu artikulieren und Emotionen auszudrücken.
Bei psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen sowie schweren Lebenskrisen ist Tanz- und Bewegungstherapie erwiesenermassen wirksam und ist deshalb in den meisten psychiatrischen Angeboten fest etabliert.

Prozessorientierte Psychologie
Die Prozessorientierte Psychologie (auch Prozessarbeit genannt) ist ein erfahrungsorientierter Ansatz, der sich sowohl für die Begleitung von Einzelpersonen und Paaren als auch für die Arbeit mit Teams und Gruppen eignet.
Die Prozessorientierte Psychologie geht davon aus, dass Körpersymptome, Beziehungsprobleme, Team- und Gruppenkonflikte sowie soziale Spannungen Informationen enthalten, die weiterführende Lösungen ermöglichen. Diese Informationen gilt es aufzuspüren und für neue Entwicklungen zu nutzen, so dass persönliches und kollektives Wachstum ermöglicht wird.
Sexocorporel
Die Methode Sexocorporel geht davon aus, dass Sexualität erlernt ist und deshalb auch ein Leben lang veränderbar ist. Das sexuelle Erleben wird dabei als Zusammenspiel von verschiedenen Komponenten betrachtet: körperliches Erleben, emotionales Erleben, Gedanken und Kognitionen sowie Beziehungsfaktoren.
Im Gegensatz zu anderen sexualtherapeutischen Richtungen setzt Sexocorporel den Hauptfokus nicht auf das Beziehungsgeschehen, sondern setzt beim individuellen Lernen und der Stärkung der sexuellen Selbstsicherheit an.

Systemische Paartherapie
Systemische Therapie betrachtet das Verhalten bzw. die Reaktionen Einzelner im Kontext ihrer Beziehungsnetze und -systeme. In der systemischen Paartherapie steht daher nicht das Verhalten der einzelnen Partner:innen im Vordergrund, sondern die spezifische wechselseitige Beziehungsdynamik innerhalb eines Paares, die durch das Verhalten der Beteiligten entsteht.
Dabei wird auch berücksichtigt, dass auch weitere Beziehungssysteme Einfluss auf die Paardynamik nehmen können, beispielsweise Familie und Verwandtschaft oder berufliche und private Netzwerke.
Emotionsfokussierte Paartherapie
Die Emotionsfokussierte Paartherapie geht davon aus, dass sich hinter Paarkonflikten meistens unbefriedigte emotionale Bedürfnisse sowie das Gefühl einer unsicheren Bindung verbergen. Das bewusste Arbeiten mit diesen Emotionen ermöglicht eine Verbesserung der Beziehungsdynamik.
Diese Methode eignet sich besonders für Paare, die wiederholt in aufreibende negative bzw. destruktive Konfliktspiralen geraten, die sich distanziert haben oder bei denen es Vertrauensbrüche gab, beispielsweise durch Fremdgehen.
Somatische Ego-State-Therapie
Die Somatische Ego-State-Therapie verbindet die Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen (Ego-States) mit körperpsychotherapeutischen Ansätzen. Dabei werden die verschiedenen Ego-States direkt angesprochen und miteinander in Beziehung gebracht.
Die Somatische Ego-State-Therapie eignet sich vor allem bei der Bearbeitung von innerpsychischen Konflikten, in akuten Belastungssituationen, bei Stress-Symptomen, Ängsten, Schmerzen, Traumafolgestörungen sowie dissoziativen Störungen.


Prozess-und Embodimentfokussierte Psychologie
Die Prozess-und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) kombiniert Elemente aus verschiedenen Therapieansätzen zu einer eigenständiger Methode, die schnelle und nachhaltige Veränderungen ermöglicht.
Durch eine Kombination von körperlichen und verbalen Interventionen werden belastende und störende Gefühle verändert. Darüber hinaus werden einschränkende Beziehungsmuster gezielt analysiert und anschliessend transformiert. Dadurch kommt es zu einer Verbesserung der Selbstbeziehung und zu einer Stärkung des Selbstwerts.
