Mit wachen Sinnen durchs Leben

Aktualisiert: 28. Juli

Was wäre unser Leben ohne unsere Sinne? Es wäre ziemlich trostlos. Mit unseren Sinnen erleben wir die Welt, wir gehen mit anderen Menschen in Kontakt, wir teilen uns mit. Wenn wir unsere Sinne öffnen, geben wir uns ganz dem Erleben hin, wir sind ganz und gar mit der Welt verbunden. Gibt es etwas Schöneres, als die Welt zu sehen, Töne zu hören, Düfte zu riechen, mit der Haut zu spüren, mit dem Herzen zu fühlen?


Und dennoch sind viele Menschen nicht wirklich mit ihren Sinnen verbunden. Sie nehmen die Welt nur rudimentär wahr, nur gerade so viel, dass sie durch den Alltag kommen.


Warum nur, wenn Sinnlichkeit unser Erleben doch so bereichert?


Wahrnehmung ausblenden, um zu «funktionieren»

«Das Sinnliche ist unschuldig, wo es nicht mit Pflichten in Konflikt kommt», schrieb der deutsche Philosoph Friedrich Theodor Vischer. Und genau das kommt uns im Alltag wohl immer wieder in die Quere. All unsere Pflichten, Pendenzen